Heiraten in DänemarkHeiraten in Dänemark

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Vorgehensweise bei Geschiedenen / Verwitweten

Informationen - Heirat in Dänemark

Bei Geschiedenen bzw. Verwitweten verlangen die dänischen Behörden bei einer Heirat ein rechtskräftiges Scheidungsurteil bzw. eine rechtskräftige Sterbeurkunde. Bei in der EU, den USA, Kanada, Neuseeland und Australien erteilten Scheidungsurteilen ist der Stempel des jeweiligen Gerichtes ausreichend. US-amerikanische Scheidungsurteile müssen mit dem Vermerk versehen sein, dass keine Berufung eingelegt wurde.

Scheidungsurteile, bzw. Sterbeurkunde aus anderen als den oben erwähnten Staaten müssen zum Heiraten beurkundet vorgelegt werden. Dabei muss beachtet werden, ob der Staat Mitglied des Haager Apostillenübereinkommens (Haager Übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 5. Oktober 1961) ist oder nicht.

Nachfolgend können Sie die jeweilige Vorgehensweise nachlesen.

Mitgliedsstaaten des Haager Beglaubigungsabkommens:

  • Das Scheidungsurteil, bzw. die Sterbeurkunde wird der zuständigen Behörde zur Beglaubigung (Apostille) vorgelegt.

Übrige Staaten:

  • Das Scheidungsurteil, bzw. die Sterbeurkunde wird der zuständigen übergeordneten Behörde (in den meisten Ländern ist dies das Innen- oder Justizministerium) zur. Beglaubigung vorgelegt.
  • Anschließend wird das Dokument beim Außenministerium beurkundet.
  • Abschließend muss die dänische oder deutsche Botschaft das Dokument legalisieren.

Ausnahme: Bei thailändischen Dokumenten ist die Legalisierung durch die dänische Botschaft in Bangkok ohne vorherige Legalisierung durch das Innen- und Außenministerium ausreichend.

Hier können Sie einsehen, für welche Staaten die Apostille und für welche die Legalisation gilt.

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